Materialien aus den Workshops 2007

Workshop 11 - Selbstlernmaterial „Schule und Ausbildung im Nachbarland“ - Beispiele aus dem Niederländischunterricht Realschule Klasse 10
Angelika van der Kooi, Bad Bentheim
Workshop 2 - Wohnen im Nachbarland - Lernen im Heimatland - und dann?
Angelika van der Kooi
Bericht Deutsch - Bericht Niederländisch
Workshop 3 - Sprachenzertifikate CNaVT
Präsentation (bitte durchklicken)
Workshop 6 - Giving back - Margit Dittmar
Präsentation online (bitte durchklicken)
Workshop 7 - Bausteine/Bouwstenen -
Projekt des ROC Nijmegen mit deutschen Partnereinrichtungen
Paul Nieuwenhuis
Präsentation online (bitte durchklicken)
Workshop 14 - Computer & ihre Möglichkeiten
Kees-Jan van Oorsouw
M1 (Weblogs in het onderwijs) - M2 (WebQuests in het onderwijs) - M3 (ZARB: Snel en creatief taaloefeningen maken in Word) - M4 (ICT en talenonderwijs)
Stacks Image 261
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Interview bei Antenne Niederrhein - Vorbericht

Am 2. November 2007 gaben Kees van Eunen und Jochen Michels ein Radiointerview bei Antenne Niederrhein und berichteten über die Kongressreihe.
Bericht bei Antenne Niederrhein mit Interviews
Interview mir Erika Poettgen
Der Pendelbus zwischen Duisburg und Nijmegen
Überlegungen und eine mögliche Aufgabentypologie für die Arbeit mit (Kurz-)filmen im DaF Unterricht

Das in Belgien erstellte didaktische Begleitmaterial zur Kurzfilm-DVD „Kurz und gut macht Schule“ basiert weitgehend auf der folgenden, groben Kategorisierung von Aufgaben und Übungen für die Arbeit mit (Kurz)filmen im Unterricht „Deutsch als Fremdsprache“. Ziel dieses Konzeptes ist die variantenreiche Kombination von Spracharbeit und inhaltlicher Auseinandersetzung sowie die nachhaltige Handlungsorientierung bzw. Aktivierung der Lerner. Die einzelnen Aufgaben sind so gestaltet, dass sie nicht notweniger Weise aufeinander aufbauen und somit einzeln - je nach individueller Schwerpunktsetzung einerseits und dem Sprachniveau der Lerner andererseits - bearbeitet werden können.

1. Vor dem Film – Antizipation und Aufbau einer Erwartungshaltung
Die Auseinandersetzung mit dem Film beginnt bereits vor dem Sehen.
• Antizipationsaufgaben: „Wovon könnte der Film handeln?“, z.B. mit Hilfe
a) des Filmtitels
b) von Schlüsselbegriffe (auch zur Vorentlastung)
• Landeskundliche/ geschichtliche Vorbereitung
a) Rechercheaufgaben (z.B. im Internet)
b) Bearbeitung von Transkripten (Lückentext, vorbereitende Fragen zum Film)
c) Verwendung anderer Quellentexte

2. Während des Films: (nur bedingt zu empfehlen)
Filme sollten möglichst als Gesamtkunstwerk präsentiert und nach Möglichkeit nicht unterbrochen werden. Bei überraschenden Wendungen in der Handlung beispielsweise bietet sich dies jedoch an, um Sprachproduktionsaufgaben einzusetzen:
• „Deckt sich der Filmverlauf mit deinen Erwartungen?“
• „Wie geht der Film weiter?“ / „Wie endet er?“

3. Nach dem Film - Verständnissicherung und Aufarbeitung des Films
Gezielte Aufgaben zum Textverständnis können sein:
• Wahr-/Falsch-Fragen /
• Zuordnungsaufgaben (Bilder- und Szenepuzzle)
• Strukturierungsaufgaben (z.B. Szeneprotokoll mit Überschriften)
• inhaltsbezogene Fragen
• weiterführende Fragen zum Gegenstand des Films
• Personenprofile
• Rollenspiele
• Lückentexte (z.B. zur Wortschatzwiederholung/-umwälzung)

4. Wortschatz und Grammatik:
Übungen zur Wortschatz und Grammatik sind in vielen inhaltlichen Aufgaben bereits mehr oder weniger integriert. Sie können sich nah an den Film anlehnen, aber auch darüber hinausgehen, sie sollten aber im in der Regel motivierenden „Filmkontext“ bleiben.

5. Über den Film hinaus:
Aktivierung von eigenem Wissen; den Film zum „Sprechen“ bringen:
Schreib- und Sprechanlässe, die den eigentlichen Film verlassen, aber die Thematik/Problematik des Films weiterverfolgen (Transferleistung für Lerner):
• Verknüpfung des Films mit anderen Medien (Bilder, Texte, usw.)
• Verknüpfung des Films zu aktuellen Ereignissen ( Zeitungsartikel, Dialoge, weiterführende Rollenspiele, Bildbeschreibungen, usw.
Euregiokompetenz

Die große Teilnehmerzahl an diesem Hörshop machte deutlich, dass die Zusatzqualifikation Euregiokompetenz auf der Suche nach zusätzlichen Inhalten für die Vorbereitung von Schülern auf den euregionalen Arbeitsmarkt auf Interesse stieß. Das zeigte sich vor allem in der anschließenden Gesprächsrunde.

Für alle, die nicht an dem Hörshop teilnehmen konnten, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung und die Stichpunkte meines Vortrags.

Es gibt zahlreiche Austauschprojekte, aber selten gibt es ein Programm, das neben dem Spracherwerb auch noch dezidierte Einblicke in die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Nachbarlandes gibt. Der wichtigste Teil ist aber ohne Zweifel das mindestens zweiwöchige Praktikum, das den Schülern die Möglichkeit bietet, ihre Sprachkenntnisse endlich einmal nicht in mehr oder weniger künstlichen Unterrichtssituationen zu testen und zu erweitern. Die positiven und motivierenden Erfahrungen aus diesen Praktika sprechen für sich.
Entwickelt wurde dieses Projekt als berufliche Zusatzqualifikation in der Euregio Maas-Rhein, da in die Arbeitsmärkte von Belgien und Niederländisch Limburg genutzt werden sollten. Auf andere Euregio`s ist dieses Programm aber problemlos übertragbar.
Auch auf die allgemeinbildenden Schulen läßt sich dieses Programm mit einigen Anpassungen gut übertragen.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich.

Christa Slooten
Mail: christa.slooten@gmx.net
Mobil: +49 (0) 177 423 06 59

o Vorbereitung auf den euregionalen Arbeitsmarkt
o Vermittlung von 4 Kompetenzen
• Fremdsprachenkompetenz (NL/Fr.) Abschluss mit Prüfung (KMK)
• Informationskompetenz: Einblick in Strukturen der Nachbarregionen, Übersicht über Informationsquellen - Prüfung
• Interkulturelle Kompetenz: im Sprachunterricht und in Informationskompetenz
• Mind. 2wöchiges Praktikum:
- Vorbereitung der Schüler
1. Sprachunterricht – Situationen im Praktikum
2. Berwerbungsbrief, CV an Betriebe vor Antritt des Praktikums
3. wenn möglich, Besuch der Stadt und des Betriebs
- Organisation des Praktikums:
1. jede Partnerregion hat einen Verantwortlichen, der die Praktikumsstellen sucht und Schüler vor Ort betreut
2. so werden auch evtl. Unterkünfte besorgt
3. zusätzlich macht der betreuende Lehrer Praktikumsbesuche
- Praktikumsnachbereitung:
1. Praktikumsbericht, wenn möglich in der Zielsprache
2. Dankschreiben an die Betriebe
- Finanzierung:
1. EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln (Unterkunft + Pauschale von 10 € pro Schüler pro Tag)
2. Aus Projektmitteln nach Beleg max. 100 € pro Woche
• Nach Absolvierung aller Teilbereiche: Euregiokompetenz-Zertifikat
• Seit diesem Jahr gibt es auch eine Zertifizierung der durchführenden Schulen zum Euregiokompetenz-Zentrum als Alleinstellungsmerkmal für Schulen interessant
Probleme:
Unterschiedliche Strukturen der beruflichen Bildung in den Partnerregionen
Auf dtsch. Seite BK´s, in den anderen Regionen z.T. auch andere Institutionen, z.B. Erwachsenenbildung

Weiterentwicklung
Euregiokompetenz +
Zur Angleichung/Anerkennung von beruflichen Ausbildungen

Übertragbarkeit auf allgemeinbildende Schulen
- Fremdsprachenkompetenz (neben Englisch noch Fr./NL, Niveau nach CEF attestieren)
- Informationskompetenz (in Politik, Wirtschaft integrieren)
- Interkulturelle Kompetenz (verstärkt in FU; Schüleraustausch)
- Praktikum eher in der Oberstufe möglich – Aufsichtspflicht
- Zertifikat

Allerdings müsste dann auch hier eine entsprechende Organisation vor allem in Bezug auf die Praktika aufgebaut werden!