Erstes Treffen der Arbeitsgruppe "Grenzlanddidaktik"
02/2009 /
Finanzierung durch Interreg-Gelder ist in der bisherigen Art nicht mehr zu erwarten. Es müssen andere Geldquellen genutzt werden, da wir die Kongresse in einem zweijährigen Turnus weiter durchführen wollen. Das wird möglich sein. Immer schon einer der Sponsoren hat die NTU nach einem ausführlichen Gespräch großes Interesse signalisiert. Das Thema „Grenzlanddidaktik“ steht dabei im Mittelpunkt. Es fokussiert in erster Linie die besondere Situation muttersprachlicher deutscher oder niederländischer Kinder, die die jeweils andere Sprache erwerben. Welche Vor- bzw. Nachteile bietet die Sprachnähe? Ebenfalls soll die besagte Grenznähe in ihrer Funktion bei Austauschprojekten näher beleuchtet werden.
Für Niederländisch als Fremdsprache im deutschen Grenzgebiet bestehen seit Jahrzehnten zahlreiche Konzepte in Bezug auf die besonderen Möglichkeiten, die von Lehrkräften entworfen, durchgeführt und weiterentwickelt wurden. Das dadurch entstandene Wissen ist in verschiedenen Veranstaltungen zwar weiter transportiert worden, was aber nie systematisch gesammelt und dokumentiert wurde. Unter Umständen besteht somit die Gefahr, dass Traditionen und Kompetenzen ungenutzt in Vergessenheit geraten.
Verschärft wird dieses Problem durch die Tatsache, dass keine deutsche Fachdidaktik für Niederländisch – und somit auch keine Didaktik der Nachbarsprache – fixiert ist.
Noch kaum rezipiert wurden Überlegungen und praktische Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen, wie sie sowohl im Südwesten als auch im Osten Deutschlands bestehen.
Wesentliche Aufgabe des neuen Projekts ist neben der Sammlung von relevanten Forschungsergebnissen und vor allem praktischen Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen auch die Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmodulen, besonders unter dem Aspekt der Nachbarsprachendidaktik. Die Ergebnisse sind zu „clustern“ und dahingehend zu untersuchen, inwiefern die gemachten Erfahrungen für eine Weiterentwicklung einer Grenzlanddidaktik Niederländisch bzw. Deutsch zu nutzen sind. Ein weiteres Ziel wird es sein, stärker als bisher geschehen, die vorhandenen Aktivitäten in diesem Bereich zu vernetzen. Die Kongresse bekommen dabei zusätzlich die Funktion von ‚Verbreitungsplattform’.
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Für Niederländisch als Fremdsprache im deutschen Grenzgebiet bestehen seit Jahrzehnten zahlreiche Konzepte in Bezug auf die besonderen Möglichkeiten, die von Lehrkräften entworfen, durchgeführt und weiterentwickelt wurden. Das dadurch entstandene Wissen ist in verschiedenen Veranstaltungen zwar weiter transportiert worden, was aber nie systematisch gesammelt und dokumentiert wurde. Unter Umständen besteht somit die Gefahr, dass Traditionen und Kompetenzen ungenutzt in Vergessenheit geraten.
Verschärft wird dieses Problem durch die Tatsache, dass keine deutsche Fachdidaktik für Niederländisch – und somit auch keine Didaktik der Nachbarsprache – fixiert ist.
Noch kaum rezipiert wurden Überlegungen und praktische Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen, wie sie sowohl im Südwesten als auch im Osten Deutschlands bestehen.
Wesentliche Aufgabe des neuen Projekts ist neben der Sammlung von relevanten Forschungsergebnissen und vor allem praktischen Erfahrungen mit dem Sprachenlernen in Grenzregionen auch die Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsmodulen, besonders unter dem Aspekt der Nachbarsprachendidaktik. Die Ergebnisse sind zu „clustern“ und dahingehend zu untersuchen, inwiefern die gemachten Erfahrungen für eine Weiterentwicklung einer Grenzlanddidaktik Niederländisch bzw. Deutsch zu nutzen sind. Ein weiteres Ziel wird es sein, stärker als bisher geschehen, die vorhandenen Aktivitäten in diesem Bereich zu vernetzen. Die Kongresse bekommen dabei zusätzlich die Funktion von ‚Verbreitungsplattform’.
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