SPRACHEN ÖFFNEN DIE TÜREN ZUM NACHBARN
Unter diesem Motto kamen Ende 2001 in Berg en Dal etwa zweihundert Sprachenlehrer und Schulkoordinatoren Internationali¬sierung aus den Niederlanden und Deutschland zusammen und tauschten einen Tag lang Erfahrungen aus, inspirierten einander zu frischen Ideen und legten neue Kontakte. Der Kongress wurde von zwei Internationalisierungspartnern organisiert, dem Zentrum für internationale Edukation der Hochschule von Arnheim und Nimwegen und Greco: Transferstelle aus Kleve.
Kongressanlass war das Europäische fahr der Sprachen 2001, ein Projekt, worin die Europäische Union betonen möchte, dass sie Sprachenkenntnisse als Schlüssel zu erfolgreicher europäischer Zusammenarbeit sieht. In den Grenzregionen lebt dieser Gedanke schon sehr lange. Im Europa von Schengen verblassen die Grenzen und wohnen, arbeiten und studieren die Menschen immer öfter beim Nachbarn. Ziel des Kongresses war denn auch, den Unterricht in der niederländischen bzw. deutschen Sprache und Kultur in beiden Ländern zu stimulieren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Schulen zu fördern.
Der Tag begann mit zwei Einführungen im Plenum, worin bestätigt wurde, was die Teil¬nehmer schon vermutet hatten: der Sprachenunterricht steht unter Druck, während gerade jetzt Kenntnisse von einanders Sprachen und nicht zu vergessen von einanders Kultur eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist und vielleicht noch stärker ein mensch¬liches Bedürfnis, denn in den Worten von Tagesvorsitzendem Dick Meijer: "unter Nach¬barn, mit denen sich kein Wort wechseln lässt, kann man sich schon sehr einsam fühlen."
Anschließend konnten die Teilnehmer aus zehn unterschiedlichen Workshops wählen -unter anderem zur Organisation einfacher Schülerausflüge über die Grenze, über die von der Euregio Rhein-Waal herausgegebenen Unterrichtsmaterialien Nachbarn/Buren, oder über die Stimulierung der Gesprächsfertigkeit durch interkulturelle Inhalte. In den Workshops wurde begeistert gearbeitet. Viel Austausch und Diskussion, aktive Teil¬nahme statt passiven Zuhörens. Die verfügbare Zeit war ausnahmslos zu knapp, aber Wandelgänge und Lunch boten noch etwas Gelegenheit zu weiteren Gesprächen und Kontakten. Auch die Ausstellungsstände von Euregio Rhein-Waal und Europäischer Plattform wurden stark besucht.
Kongressanlass war das Europäische fahr der Sprachen 2001, ein Projekt, worin die Europäische Union betonen möchte, dass sie Sprachenkenntnisse als Schlüssel zu erfolgreicher europäischer Zusammenarbeit sieht. In den Grenzregionen lebt dieser Gedanke schon sehr lange. Im Europa von Schengen verblassen die Grenzen und wohnen, arbeiten und studieren die Menschen immer öfter beim Nachbarn. Ziel des Kongresses war denn auch, den Unterricht in der niederländischen bzw. deutschen Sprache und Kultur in beiden Ländern zu stimulieren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Schulen zu fördern.
Der Tag begann mit zwei Einführungen im Plenum, worin bestätigt wurde, was die Teil¬nehmer schon vermutet hatten: der Sprachenunterricht steht unter Druck, während gerade jetzt Kenntnisse von einanders Sprachen und nicht zu vergessen von einanders Kultur eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist und vielleicht noch stärker ein mensch¬liches Bedürfnis, denn in den Worten von Tagesvorsitzendem Dick Meijer: "unter Nach¬barn, mit denen sich kein Wort wechseln lässt, kann man sich schon sehr einsam fühlen."
Anschließend konnten die Teilnehmer aus zehn unterschiedlichen Workshops wählen -unter anderem zur Organisation einfacher Schülerausflüge über die Grenze, über die von der Euregio Rhein-Waal herausgegebenen Unterrichtsmaterialien Nachbarn/Buren, oder über die Stimulierung der Gesprächsfertigkeit durch interkulturelle Inhalte. In den Workshops wurde begeistert gearbeitet. Viel Austausch und Diskussion, aktive Teil¬nahme statt passiven Zuhörens. Die verfügbare Zeit war ausnahmslos zu knapp, aber Wandelgänge und Lunch boten noch etwas Gelegenheit zu weiteren Gesprächen und Kontakten. Auch die Ausstellungsstände von Euregio Rhein-Waal und Europäischer Plattform wurden stark besucht.
Nach der letzten Workshoprunde sprach der Autor Dik Linthout als Tagesabschluss eine humoristische und prickelnde Kolumne, auch in diesem Bericht aufgenommen, worin die verschiedenen inhaltlichen Themen des Tages zusammen kamen. Deutsch möge denn schwer sein, mit seinen "endlosen Sätzen, endend auf... gekonnt gewollt zu haben zu sein. "Das Niederländische möge denn "eine Hakkrankheit sein "und klingen "wie das schabende Gequake von Fröschen". Aber dem Fremdsprachenunterricht stehe eine gute Zukunft bevor, das sei klar, denn "nirgendwo wird zwischen den Bewohnern zweier Nach¬barländer mehr geflirtet, geliebt, geheiratet und zusammengelebt als bei Deutschen und Nie¬derländern. "
Der Kongress löste ausnahmslos Wellen von Begeisterung aus. Schade, dass er nur einen Tag dauere, weil man so nur zwei Workshops hätte miterleben können; denn alles sei der Mühe sehr wert gewesen. Diese Materialsammlung ist denn auch in diesem Sinne gemeint: zum Nachschlagen, was in den unterschiedlichen Workshops gelaufen ist.
Abschließend ein Trostwort: die Organisatoren, unterstützt von der Begeisterung der Teilnehmer sucht aktiv nach Möglichkeiten, spätestens 2003 einen vergleichbar attrak¬tiven Kongress zu organisieren. Wir informieren Sie rechtzeitig!
Bleibt uns noch, allen Sponsoren, die zusammen diesen Kongress finanziell ermöglicht haben, aufs herzlichste Dank zu sagen:
Euregio Rhein-Waal, Kleve; Europäische Plattform, Alkmaar; Goethe-Institut, Amsterdam.
Kees van Eunen, Hogeschool van Amhem en Nijmegen Jeroen Gronheid, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen Norbert Krebs, Greco: Transferstelle, Kleve
Hans-Joachim Michels, Greco: Transferstelle, Kleve
Der Kongress löste ausnahmslos Wellen von Begeisterung aus. Schade, dass er nur einen Tag dauere, weil man so nur zwei Workshops hätte miterleben können; denn alles sei der Mühe sehr wert gewesen. Diese Materialsammlung ist denn auch in diesem Sinne gemeint: zum Nachschlagen, was in den unterschiedlichen Workshops gelaufen ist.
Abschließend ein Trostwort: die Organisatoren, unterstützt von der Begeisterung der Teilnehmer sucht aktiv nach Möglichkeiten, spätestens 2003 einen vergleichbar attrak¬tiven Kongress zu organisieren. Wir informieren Sie rechtzeitig!
Bleibt uns noch, allen Sponsoren, die zusammen diesen Kongress finanziell ermöglicht haben, aufs herzlichste Dank zu sagen:
Euregio Rhein-Waal, Kleve; Europäische Plattform, Alkmaar; Goethe-Institut, Amsterdam.
Kees van Eunen, Hogeschool van Amhem en Nijmegen Jeroen Gronheid, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen Norbert Krebs, Greco: Transferstelle, Kleve
Hans-Joachim Michels, Greco: Transferstelle, Kleve