"Vom Nachbarn lernen"
Interreg IIIA Projekt - Projektbschreibung 2006-2008


1. Anlass des Projektes

Kontakte über die Grenze sind lebenswichtig, gerade im Euregio-Zusammenhang. Das gilt auf allen Ebenen, auch im Schulwesen. Eine aktive Kooperation zwischen der HAN Nijmegen und Greco Kleve führte im November 2001 - im Europäischen Sprachenjahr – zu einem ersten rundum gelungenen Kongress, auf dem LehrerInnen von beiden Seiten der Grenze zusammen gebracht wurden. Am 8. Dezember 2004 fand in der Wasserburg Rindern auf ausdrückliche Bitten der Teilnehmer und Workshopleiter des ersten Kongresses hin ein gleichfalls sehr erfolgreicher und mit über 180 Teilnehmern sehr gut besuchter zweiter Kongress statt: "Sprache ohne Grenzen".

Beide Kongresse wurden ermöglicht durch den Einsatz von vor allem der HAN mit personeller Unterstützung seitens Greco (und mit kleinen Hilfen der Nederlandse Taalunie, des Goethe-Instituts Amsterdam und speziell auch der einzelnen Workshopleiter, die ihre Workshops faktisch auf der Basis von ausschließlich Reisekostenerstattung quasi geschenkt haben). Dieser Kraftakt lässt sich leider in dieser Form unmöglich ohne weitere Unterstützung wiederholen, obwohl alle Beteiligten – Workshopleiter, Teilnehmer wie Organisatoren – fest überzeugt sind, dass diese Art von euregionalen fachbezogenen Kongressen einen deutlich vorhandenen Bedarf deckt.

Außerdem wollen die Organisatoren – nach dem Motto "1 x = kein Mal; 2 x = toll; 3 x = 'ne Tradition" – systematischer vorgehen, mehr Kontakt- und besonders Zusammenarbeitsmöglichkeiten für die Teilnehmer bieten. Beide Kongresse bis jetzt haben den Bedarf nach einer Art von (eu)regionalem Expertenzentrum für Grenzlanddidaktik, Austauschprojekte und Praktikumsangebote, angebunden an die Hochschule von Arnhem und Nijmegen (HAN) auf niederländischer und Greco auf deutscher Seite, richtig sichtbar gemacht.


2. Zielsetzungen des Projektes

Im Programm der Gemeinschaftsinitiative (PGI) Interreg III A NL-NRW steht u.a. die Maßnahme 4 zentral, die sich bezieht auf: Qualifizierung und Arbeitsmarkt.
Um hier auch aus dem Bereich von Schule und Hochschule einen wirkungsvollen Beitrag leisten zu können, vereinen das International Office der Hochschule von Arnhem und Nijmegen (HAN) und Greco Kleve ihre Kräfte in einer teilweisen neuen, teilweise weitergeführten Initiative: Schule und Berufsausbildung im Nachbarsprachenunterricht auf beiden Seiten der Grenze.
Ziel der Initiative ist Ausbau und Durchführung einer Reihe von Programmen für deutsche Niederländisch- und niederländische Deutschlehrer und zusätzlich für VertreterInnen von Schulen, Betrieben und Arbeitsämtern in der Euregio mit dem Ziel, den nachbarsprachlichen Unterricht in jeder Hinsicht zu unterstützen und Arbeitspraktika auf der jeweils anderen Seite der Grenze stärker als bis jetzt zu ermöglichen.

Dazu werden im hier präsentierten Programm Personen aus entsprechenden Einrichtungen in einer ausbalancierten Kongress- und Workshopreihe gezielt miteinander in Kontakt gebracht, tauschen sich aus und arbeiten mehr als bis jetzt konkret zusammen. Eine flankierende Aktion ist die Erstellung einer Website zum Thema, die an die Websites der beteiligten Partner angehängt wird. Hier wird schon die Modellhaftigkeit der Kongressreihe ersichtlich.

3. Zielgruppen des Projektes

Zielgruppe des Projektes sind in erster Linie Fremdsprachenlehrer auf beiden Seiten der Grenze, mit dem Schwerpunkt auf deutsche Niederländisch- und niederländische Deutschlehrer.
Auch Nicht-Sprachenlehrer können teilnehmen: in vielen internationalen Projekten betätigen sich z.B. auch Geographie- und GeschichtskollegInnen. Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Schulleiter, Koordinatoren für Internationalisierung, schulische Euregiobeauftragte etc. Auch Vertreter von Grundschulen, Berufskollegs und Arbeitsämtern, die über die Grenze aktiv sind, werden einbezogen werden. Kontakte darüber gibt es mittlerweile. Das bedeutet eine ansehnliche Ausweitung der Zielgruppe der erfolgreichen Tagungen 2001 und 2004. Wichtiger Punkt ist, dass bei allen Aktivitäten grundsätzlich in niederländisch-deutsch gemischten Gruppen gearbeitet wird.

4. Inhalt des Projektes: Drei Kongresse und Arbeitsgruppen als Verbindungslinien dazwischen

Zentraler Punkt in jedem Projektjahr ist ein großer, eintägiger grenzüberschreitender Kongress, nach dem Modell des im Dezember 2004 in Rindern durchgeführten, Kongresses. Jeder Kongress beginnt morgens mit einem Auftaktreferat zum Themenschwerpunkt, wonach die Einzelarbeit in Workshops folgt. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist das gemeinsame Mittagessen als Kommunikationsmöglichkeit. Am Ende der Veranstaltung steht jeweils ein Abschlusspunkt, der alle noch einmal zusammenführt und den Themenschwerpunkt von einer ganz anderen Seite beleuchtet, z.B ein Journalist, ein Politiker, ein Kabarettist, ein Liedermacher, ein Autor oder – wie 2004 – eine (Schüler-)Theatergruppe.

Während des ersten Kongresses dieser Reihe, geplant für den 22. November 2006 in dem Kongresszentrum Wasserburg Rindern in Kleve, werden niederländisch-deutsche Arbeitsgruppen zu ausgewählten Themen zusammengesetzt, die bis zum nächsten Kongress diese Schwerpunkte näher erkunden und in der Schule praktisch erarbeiten. Die Mitglieder können sich dabei leicht ab und zu treffen: die Fahrtzeiten innerhalb der Euregio sind zumutbar und halten die Kosten in Grenzen.

Im einzelnen sieht das Programm 2006-2008 nach dem Motto „Vom Nachbarn lernen“ (Leitthema des Gesamtprogramms) folgendermaßen aus:

1. Kongress (22.11.2006): Interkulturalität
Thematisch ist dieser erste Kongress eine logische Weiterführung der gelungenen Veranstaltungen von 2001/2004. Zentral steht der euregionale Austausch von Erfahrungen mit grenzüberschreitenden Projekten. Der schulische Bezug ist hier bewusst sehr stark: will der Vorsatz der Organisatoren seriöse Erfolgschancen haben, ist direkte Einbeziehung der Schulen auf beiden Seiten der Grenze unabdingbar. Die Zielgruppe des Kongresses weitet sich dabei etwas aus: nicht nur niederländische Deutsch- bzw. deutsche NiederländischlehrerInnen, sondern auch Internationalisierungskoordinatoren und SchulleiterInnen werden eingeladen.

Während dieses ersten Kongresses werden Arbeitsgruppen gebildet, für die zwischen diesem und dem nächsten Kongress im kleineren Rahmen je einmal ein Tages- oder Nachmittagstreffen zu bestimmten Interessengebieten organisiert wird, entweder in Deutschland oder in den Niederlanden.

Wer möchte, kann sich während des Kongresses auf der Stelle dafür einschreiben. Kurze Zeit nach dem Kongress 2006 werden die Teilnehmer, die sich nicht für irgendeine Themenreihe gemeldet haben, schriftlich daran erinnert. Auch die aufzubauende Website wird hier eine Rolle spielen.
HAN/International Office und Greco ergreifen bei der Organisation der Zwischentreffen die Initiative, in enger Kooperation.
Das erste Zwischentreffen findet am 20. März 2007 statt, in Bedburg-Hau (bei Kleve) bzw. Nijmegen.
Der erste Kongress, am 22. November 2006, kann logischerweise erst nach Genehmigung des Antrags organisiert werden. Aus den in der Einleitung erwähnten Organisationen und Gremien wird im Januar 2006 ein Vorbereitungskomitee gebildet, das über die konkreten Inhalte entscheidet und bei der Organisation und Durchführung helfen wird.

Nach jedem Kongress erscheint auf der bereits erwähnten Website eine Kongressdokumentation – ein wichtiges Disseminationsmedium.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der beiden – wiederum mit Hilfe eines Vorbereitungskomitees zu organisierenden Folgekongresse bauen logisch auf die Kongresse 2001, 2004 und 2006 auf, orientieren sich aber deutlich auf andere Schwerpunkte euregionaler Möglichkeiten:

2. Kongress (7. November 2007, Holthurnsche Hof, Berg en Dal/NL): Schule und Berufspraktika während der Regelschulzeit
Zentral in diesem zweiten Kongress steht das Thema der Berufsausbildung auf beiden Seiten der Grenze, und zwar besonders im Bereich von Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Die Teilnahme weitet sich entsprechend aus: nach Möglichkeit sollten nun z.B. auch Arbeitgeber(organisationen) vertreten sein, die grenzüberschreitende Berufspraktika quasi von der anderen Seite des Tisches beurteilen können – u.a. über eine Forumsdikussion. Es geht um Berufswahlfähigkeit und Arbeitsfelderfahrungswochen etc. Hier werden selbstverständlich besonders Schulen herangezogen, die solche Praktika schon kennen, gegebenenfalls sogar in Kombination mit einem Schüleraustausch. Auch VertreterInnen der euregionalen Handelskammern sowie der Arbeitsämter sind willkommen.
Geplante Workshops:
- Erziehung zur Berufswahlfähigkeit in Deutschland, in den Niederlanden;
- Zusammenarbeit von Schulen: Schüler – Schüler, Lehrer – Lehrer, Leitung – Leitung;
- Bedeutung der Bilingualität für Berufe diesseits und jenseits der Grenze;
- Berufsvorbereitung und –bildung in der Schule;
- Betriebspraktika: Möglichkeiten, Formen ausprobieren, Berichte;
- Partnerschaften zwischen Ausbildungseinrichtungen und Betrieben: Themenpakete zusammenstellen;
- Zielorientiertes Schreibfertigkeitstraining für Bewerbungen, Berichte usw.;
- Sprachenzertifikate und wie diese den Zugang zu Weiterbildungsanstalten erleichtern.
Vorgesehen sind auch Workshops und Vorträge aus z.B. der Sicht von Schuldekanen, die mit Ihren Kolleginnen und Kollegen auf der anderen Seite der Grenze Berufswahlverfahren, Berufsausbildungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb des schulischen Bereichs etc. erkunden bzw. vergleichen und sich auf die Suche nach bisher ungenützten grenzüberschreitenden Verknüpfungsmöglichkeiten machen.
Auch gelungene Austauschprojekte, die Berufs- und Betriebspraktika im jeweiligen Partnerland beinhalten, werden in einem (oder mehreren) Workshop(s) vorgestellt – wobei die Datensammlungen der jeweiligen europäischen Agenturen gewiss gute Dienste leisten werden. Es werden z.B. auch Projekte aus anderen Euregios bzw. dem ganzen flämisch-niederländischen Grenzgebiet berücksichtigt werden (bzw. deren Organisatoren zur Präsentation eines Workshops eingeladen). Beispiele aus einer inzwischen erschienenen Publikation zum Thema 'Deutschland-Projekte' der Europäischen Plattform Alkmaar (NL) bieten hier auch eine interessante Quelle für Workshops, die direkt an der Praxis orientiert sind.
Weitere Workshopthemen sind alltagskulturelle Unterschiede und ihre Auswirkung und Möglichkeiten eines Überlebenskurses Deutsch bzw. Niederländisch für junge GrenzgängerInnen.
Zusätzlich ist ein Workshop vorgesehen, worin es um Angebote der Unis an künftige StudentInnen geht: Online-Schnupperkurse, Sommerkurse etc., die teilweise sogar Freistellungen im späteren Studium mit sich bringen können.
Schließlich sind auch sprachenspezifische Workshops vorgesehen, die sich auf den Werkzeugkoffer der teilnehmenden LehrerInnen richten.

Auch jetzt ist wieder die Bildung (bzw. Fortführung) von Arbeitsgruppen vorgesehen, die den zweiten Kongress mit dem dritten verbinden, und die wichtige Kongressthemen in wiederum einer Zwischensitzung weiter aus- bzw. vorarbeiten. Es geht (eventuell neben den schon bestehenden Themengruppen) um z.B. Gruppen zu folgenden Themen:
- Schuldekanat und Betriebsleben/Betriebspraktika;
- Erarbeitung von Unterrichtskonzepten/-materialien, in denen kleinkulturelle Unterschiede bewusst gemacht werden;
- Entwicklung von Minisprachkursen: Niederländisch bzw. Deutsch in einem einwöchigen Kompaktkurs etc.;
- das Sprachenportfolio konkret gemacht (darunter auch: berufsrelevante Portfolios).
Damit ist die Verbindung zum nächsten Kongress gesichert:

3. Kongress (28. Mai 2008, HVHS Wasserburg Rindern bei KLeve): Neue Formen des Sprachenlernens
Hier steht der pädagogische Geräte- und Ideenkoffer zentral – aber auch jetzt in der Perspektive euregionaler Kontaktmöglichkeiten. Vorgesehene Themen sind z.B.:
• Portfolioarbeit leicht gemacht
• Sprachtests zur Selbsteinschätzung
• Moderne Medien und Sprachenlernen
• Bilingualität - Sprachmodule (unter Einbeziehung einer bis dahin fertig gewordenen Fallstudie)
• Kreatives Schreiben im Sprachunterricht
• Lehrbuchabhängiger - lehrbuchunabhängiger Sprachunterricht
• Literatur/Monografien im Sprachunterricht
• Neue Wege beim Sprachenlernen – kooperatives Lernen
• Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und deren Erprobung
• Nutzung von Biblio- bzw. Mediotheken für den Sprachunterricht (z.B. die Mediothek der Fachvereinigung Niederländisch)
• Informationstechnologie bei Schülerkontakten.

Wiederum werden anschließende Themengruppen gebildet, die den Faden weiterspinnen werden. Neue Themen sind z.B.:
- Autonomes Lernen;
- Aktivierende Didaktik;
- 'Haus des Lernens'.
Auch schon bestehende Themengruppen werden angesprochen:
- Neue Medien;
- Produktion euregionaler Unterrichtsideen.
In allen Fällen wird dabei der Bezug zum Arbeitsmarkt ein zentraler Faktor sein.
Zu erwarten ist, dass mit diesem dritten (eigentlich fünften) Kongress und seiner Nachwirkung eine Tradition entstanden sein wird, die es ermöglicht, die angefangene Arbeit auch nach Projektende sinnvoll weiter zu führen.

5. Synergieeffekte mit anderen Projekten

Das hier beschriebene Projekt ist auch deshalb interessant, weil es die Wirkung mehrerer anderer Projekte im euregionalen Bereich und darüber hinaus im deutsch-niederländischen Sprachraum verstärkt. Hierbei ist besonders zu denken an das bereits abgeschlossene multimediale Projekt der Euregio Rhein-Waal "Betriebskultur in den Niederlanden – Bedrijfscultuur in Duitsland". Die hier erarbeiteten Inhalte werden mit Sicherheit eine Rolle spielen in den verschiedenen Kongressprogrammen und in den damit zusammenhängenden Zwischentreffen.

Genauso relevant und auf der Hand liegend ist die Verbindung mit dem großen Projekt "Lernende Regionen", in dessen Rahmen z.B. Betriebspraktika und Jobvermittlung wichtig sind. Gerade für Jungerwachsene in der Euregio Rhein-Waal wurde in "Lernende Regionen" ein umfangreiches 'Euregiowerkbuch Niederländisch' erarbeitet und erprobt, das seit dem Herbst 2005 fast kostenlos verfügbar ist für edukative Einrichtungen jeder Art und sich richtet an unternehmungslustige Grenz-Forensen. Die Ideen und Materialien aus diesem Projekt werden mit Sicherheit aufgegriffen im Projekt "Vom Nachbarn lernen".

6. Grenzüberschreitender Charakter des Projektes

Sämtliche Maßnahmen im Bereich des Projektes "Vom Nachbarn lernen" sind von sich aus wesentlich 'grenzüberschreitend': systematisch werden (Berufs)Partner auf beiden Seiten der Grenze miteinander in Kontakt gebracht, tauschen Erfahrungen aus und/oder berichten darüber. Grundsätzlich wird auf allen Ebenen des Projektes in gemischten NL-D-Gruppen gearbeitet, sowohl auf der Organisatoren-, Workshopleiter- wie Teilnehmerebene. Auch die zu erarbeitenden Produkte sind grenzüberschreitend relevant.
Dieses Projekt kann als Modell für andere Grenzgebiete mit anderen Sprachräumen dienen.

7. Kontinuität des Projektes nach Ablauf der Förderperiode

Wie bereits erwähnt: In diesem Antrag handelt es sich um ein Programm für die Jahre 2006-2008. Ab 2008 wird dann die Projektorganisation endgültig ihren Platz in der Euregio gefunden haben und möglichst selbständig ihre Aktivitäten fortsetzen. Faktisch wird sie sich bis dahin quasi zu einem (eu)regionalen Expertenzentrum für Grenzlanddidaktik, Austauschprojekte und Praktikumsangebote entwickelt haben, angebunden an die Hochschule von Arnhem und Nijmegen (HAN) auf niederländischer und Greco auf deutscher Seite.

Der Begriff Expertenzentrum wird hier sehr bewusst gewählt und wurde bereits vorbesprochen mit der Nederlandse Taalunie. Es geht um den Aufbau einer Art von Anlaufstelle in unserer Euregio, und zwar um das Team von Kongressorganisatoren und Workshopleitern herum. Der Taalunie erscheint das sehr sinnvoll, weil – wie auch wir selber täglich feststellen – es sich immer wieder herausstellt, dass euregionale Aktivitäten zwar eine Ausstrahlung haben auch außerhalb der eigenen Euregio, aber im Kern doch 'nur' Teilnehmer aus dem eigenen Gebiet heranziehen. Wir planen denn auch zwar unsere Aktivitäten jeweils mit der Taalunie abzugleichen, sie aber direkt vor Ort stattfinden zu lassen. Ähnliches gilt für z.B. die Studientage der EDR, die sich teilweise auch auf die Zielgruppe LehrerInnen richten. Obwohl theoretisch erreichbar für Interessenten aus unserer Region, fährt in der Praxis niemand von hier nach Norden um teilzunehmen – und umgekehrt. Fazit: es ist wirklich Bedarf nach dem von uns geplanten Expertenzentrum als sinnvolle Ergänzung zu den euregionalen Aktionen im Norden und im Süden des deutsch-niederländischen Grenzgebiets.

Ab 2008 wird die Kongressreihe als Selbstläufer fortgesetzt, was durch die Verbindung mit der HAN, der führenden Hochschule in der Region, als gesichert erscheint.

Nach Ablauf der Förderphase wird auch die Website des Projektes weiterhin betreut und aktualisiert werden, und zwar vom International Office der HAN, so dass Kontinuität garantiert ist.

Finanziell wird das nach Ablauf der Förderphase heißen, dass für die Kongresse Teilnahmebeiträge erhoben werden müssen. Während der drei Anfangsjahre 2006, 2007 und 2008 wird die Basis dafür gelegt, dass auch dann die TeilnehmerInnen nach wievor gerne kommen.