Arbeitsgruppe 'Grenzlanddidaktik' gegründet

Vier Stunden dienten der inhaltlichen Diskussion und Klärung. Hier werden nur die wichtigsten Aspekte wiedergegeben:

Dreh- und Angelpunkt bildete immer wieder die Frage: Spielt die Grenznähe (noch) eine Rolle? Wenn ja, welche? Und wenn ja, bis zu welchem Kilometer reden wir dann von Grenznähe? Und wenn, in welchen Bereichen spielt sie eine Rolle? In Bezug auf welche Kompetenzen? Und wie kann diese Rolle, die sie evtl spielt, im Fremdsprachenerwerb genutzt werden? Hat sich diese Rolle verändert? Spielt sie für niederländische LernerInnen genauso eine Rolle/dieselbe Rolle wie für deutsche? Wovon hängt diese Rolle (wenn es sie denn gibt) ab? Vom soziokulturellen Raum? Von eigener Geschichte? Von der Wahrnehmung durch die Medien? Vom Imago?

Und noch mehr Fragen: Wie groß sind die Vorkenntnisse im engeren Grenzgebiet überhaupt konkret, die ein Schüler/eine Schülerin hat, wenn er/sie mit dem Erwerb der Zweitsprache beginnt? Sind diese Vorkenntnisse messbar? Evaluierbar? Und damit nutzbar?

In wie fern können diese Vorkenntnisse und auch die Vorkenntnisse, die durch das Erlernen des Englischen bestehen, ausgenutzt werden (language awareness). Und was ist dabei das Ziel? (auch im Sinne des Europäischen Referenzrahmens)

Mehr Fragen als Antworten. Darunter viele Fragen, die sich gut für wissenschaftliche Untersuchungen anböten.

Weitere Informationen im Protokoll

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